Immobilien

Die selbst genutzte Immobilie ist ein hervorragendes Instrument der Altersvorsorge, da sie im Alter ein mietfreies Wohnen auch in turbulenten Zeiten ermöglicht. Einzig die Überlegung, ob der Beruf nicht Mobilität fordern oder Deutschland vielleicht in einigen Jahrzehnten nicht mehr erstrebenswerter Aufenthaltsort sein könnte, stände dem entgegen.

Da der Erwerb meist mit einer langjährigen hohen Verschuldung einhergeht, darf der Finanzbedarf nicht unterschätzt werden:

  • Das vorhandene Eigenkapital sollte möglichst 20% betragen (Banken finanzieren meist schon bei 10%).
  • Beim Kauf einer Immobilie Folgekosten (Instandsetzung, Modernisierung) beachten, besonders wenn es sich um eine Eigentumswohnung handelt und die Kosten auf alle Mitglieder der Eigentümergemeinschaft umgelegt werden.
  • Beim Bau übersteigen die tatsächlichen Kosten häufig die geplanten; Reserven einplanen und Eigenleistungen nicht zu hoch bewerten.
  • In Niedrigzinsphasen möglichst lange Zinsbindungsfristen vereinbaren. Zusätzliches Kapital ansparen, um zum Ende der Zinsbindung Teile des Kredites ablösen zu können. Sich ehrlich die Frage beantworten: Kann ich die monatlichen Raten auch bei wesentlich höheren Zinsen zahlen?
  • Absicherungen treffen für den Todesfall (Risiko-Lebensversicherung, wird von der Bank verlangt) und für den Fall der Berufsunfähigkeit.
  • Was passiert im Falle von Arbeitslosigkeit oder – bei Freiberuflern – sinkenden Umsätzen? Gibt es Reserven oder finanziellen Rückhalt in der Familie?

Beim Kauf vermieteter Immobilien ist es meist das Ziel, die Finanzierung durch Mieteinnahmen und Abschreibungen abzusichern, um im Alter entweder auf Mieteinnahmen aus einer schuldenfreien Immobilie zurückzugreifen, diese selbst zu nutzen (mietfrei wohnen) oder sie zu verkaufen und über das Kapital zu verfügen. Neben dem Risiko steigender Zinsen sei auf das Risiko des zeitweiligen Leerstandes (Mietausfall) hingewiesen.

Vorsicht ist beim Erwerb offener oder gar geschlossener Immobilienfonds geraten, da diese vorwiegend auf Gewerbeobjekte setzen, die in Krisenzeiten schwer betroffen sind. Der Anleger kann die Risiken schwer einschätzen, häufig sind weder Miethöhe, Verkehrswert und Laufzeit der Mietverträge ersichtlich. Prinzipiell können Anteile an offenen Immobilienfonds jederzeit verkauft werden, da Immobilienverkäufe aber Zeit brauchen, bedingen sich viele Fondsgesellschaften Rücknahmeaufschübe – meist zwei Jahre –  aus. Anteile an geschlossenen Immobilienfonds sind nicht handelbar.

Rufen Sie uns an!
Montag bis Freitag
10.00 - 17.00 Uhr
Berlin030 / 88 56 85 -0
Dresden0351 / 8 28 01 -0
Leipzig0341 / 24 17 76 -0
München089 / 30 65 99 00
Stuttgart 0711 / 63 11 15
info@boss-assekuranz.com
Calculator
Rechnen Sie selbst!
Boss-Assekuranz Versicherungsmakler Dieter Boss und Kollegen Tauentzienstr. 1 10789 Berlin Tel. 030 / 885 68 50 Fax: 030 / 885 685 88